10.6.26

letztens in japan...

 


präfektur yamanashi

ein sonderbares, wunderbares haus. mitten in einem wald, aber nicht einsam gelegen. eine siedlung in einem wald, der wie ein naturschutzgebiet wirkt, es vielleicht auch ist. oder vielleicht nur eine normale siedlung oder ortschaft mitten in einem wald mitten in japan. und ich möchte ein haus dort besitzen. im real life. ich hatte nicht zum ersten mal sehnsucht nach einem leben in japan. was sicher dämlich ist, weil ich nicht viel über japan weiss. jedenfalls ist die grafik supergeil. den rest erledigt meine fantasie.



fuji panorama line, präfektur yamanashi

ich fahre nichtsahnend irgendeine strasse entlang, schaue stur nach vorne und falle beim ersten seitenblick fast vom sitz. warum erstaunt einen dieser anblick, wenn man doch eine strasse entlang donnert, die genau nach diesem berg hier benannt ist? eventuell, wenn man wie ein irrer die strassen in japan entlangrast, ohne auf die strassennamen zu achten und nur noch fährt und fährt und fährt... ohne zu schauen ... nur noch fährt, und fährt... dieser anblick ist es aber wert, auch mal aus dem seitenfenster zu schauen und nicht nur stur geradeaus. hier haben wir also den heiligen berg fuji mit einer schneehaube. wie es sich gehört. Ich bin übrigens lange am strassenrand gestanden und hab geschaut und genossen.


8.6.26

 



stealth bomber northrop b-2 spirit
concordia, missouri
google maps 2016



6.6.26


 gothic, colorado



4.6.26

endlich regen

hoffentlich regnet es die nacht durch. ich lasse dann das fenster offen und höre dem geräusch des regens zu. wenn es arg rauscht, war’s zu viel regen. dann lande ich im meer, mit all dem zeugs, was hier noch so rumliegt.


moi on tumblr

2.6.26

my daily 5 minutes of pain

ich vermisse die zeit, als ich …

ich vermisse jede zeit in meinem leben, nur diejenige, in der ich mich gerade befinde, hasse ich

ich frage mich, ob ich diese zeit in ein, zwei jahren ebenfalls vermissen werde

6.3.26

dearest snow




du weisst, ich werde zu alt dafür. für die blogs, für die poesie, für die träume, eigentlich für alles, was früher wichtig war. die zeit vergeht immer schneller, ich muss dinge tun, die unangenehm sind, viel öfter als früher. dinge, mit denen man nicht gerechnet hat. damals, als es wirklich brutal hart war, am leben zu sein. die dramen verschwinden aus dem kopf, man wird härter, immer härter. so viel ist egal. was leute sagen, wenn sie überhaupt noch was sagen. die meisten kriegen deine existenz nicht mal mit, auch wenn du sie ihnen laut ins gesicht brüllst. sie sind so mit ihren smartphones verwachsen, dass sie nicht mal aufschauen würden, wenn du dich splattermässig vor eine strassenwalze werfen würdest und dich in matsch verwandelst. obwohl du es dann vielleicht ja doch auf social media schaffen würdest, in form eines kleinen filmchens auf ihren handies. es ist einerseits besser, am leben zu sein als früher, andererseits mieser. mehr verantwortung, das ist der grund. ich bin auch ernster, manchmal, es sei denn, ich bin wieder mal hier, oder ich treffe meinen besten kumpel m. und wir haben kindergeburtstagsstimmung beim zocken. ich glaube, ich werde hierherkommen, so lang ich lebe. egal, wie alt ich bin, was sowieso einigermassen scheissegal ist. denn vor wem muss man sich im prinzip verantworten - vor den anderen (die deine existenz eh nicht mitkriegen)  oder vor sich selbst? 

ich war schon lange nicht mehr richtig da - d.h. ich habe lange nicht mehr nachgedacht. wollte ich auch nicht. manchmal reichen ein paar fotos oder videos. aber es war eigentlich immer mehr als das. es war immer auch zeit für ein, zwei texte, auch wenn sie kurz sind. seltsam. je älter man wird, desto weniger denkt man nach. dabei sollte man genau das gegenteil machen. sonst verschwindet man vielleicht wirklich einmal und ich will absolut nicht wissen, in welcher hölle man dann landet. 

vielleicht wird man gar nicht zu alt für alles, was man früher mal mochte. man neigt nur dazu, sich wieder mal  mental eine reinzuhauen, genau so wie früher. sich zu blockieren und sich für sich selbst zu schämen, als wäre man sein eigener schlimmster feind. alles beim alten, könnte man sagen.

gruss von ana, sie denkt an dich. existiert auch noch, wird sich wieder zu wort melden, da bin ich sicher.