don't blink
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resurrection lilith, living dead dolls
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21.2.23
6.1.22
14.12.21
“Sometimes if you let people do things to you, you’re really doing it to them,” Amma said, pulling another Blow Pop from her pocket. Cherry. “Know what I mean? If someone wants to do fucked-up things to you, and you let them, you’re making them more fucked up. Then you have the control. As long as you don’t go crazy.”
Gillian Flynn, Sharp Objects
28.7.19
ein märchen
es war einmal vor langer zeit ein wesen, und dieses wesen lebte in einer welt, die den meisten menschen sehr fremd war. es war eine geheimnisvolle welt voll dunkler schönheit. es war seine heimat, das land, das es liebte.
als einmal menschen kamen, sahen sie nur die schönheit des landes. die gefahren sahen sie jedoch nicht und sie wiegten sich in sicherheit. sie betraten das fremde land vorschnell und glaubten, es in besitz nehmen zu können, und das wesen - wie seltsam das war - stand in seiner kaverne aus knochen und kaltem marmorstein und lächelte ihnen schon entgegen. das lächeln selbst war warnung genug, doch die fremden wollten nicht auf ihre herzen hören. sie sahen nur das wesen, das für sie extra die gestalt einer wunderschönen jungen frau angenommen hatte. und sie waren hingerissen von ihrer anmutigen fragilen gestalt. was dahinter lag, konnten sie nicht sehen. sie hätten schreiend das weite gesucht, hätten sie das bleckende grinsen einer kreatur der reinen schwärze gesehen, doch wie hypnotisiert sahen sie weiterhin das mädchen an, das ihnen entgegenkam und zur begrüssung, so sanft wie eine blume, ihr köpfchen neigte.
einer nach dem anderen verfiel ihrer anmutigen erscheinung. sie sollte für immer ihnen gehören. anscheinend hatte die liebliche kreatur nichts dagegen, denn ihr lächeln blieb unverändert. als der abend kam, ketteten sie sie an die wand der kaverne, damit sie nicht mehr fortlaufen konnte. seltsam nur, dass sie nicht einmal den versuch unternommen hatte, zu fliehen. im gegenteil, sie schien zufrieden mit ihrem schicksal zu sein, summte vor sich hin und redete manchmal mit ihnen, mit einer hohen, süssen stimme, die etwas künstlich klang, aber das fiel nicht weiter auf. was für eine beute, dachten die fremden und legten sich ruhig schlafen. das wesen lauschte ihren atemzügen und als es sicher war, dass alle tief und fest schliefen, schlüpfte es mühelos aus den fesseln. seine eigentliche gestalt verschmolz mit der dunkelheit der nacht, doch sein schwarzes fell sprühte funken, als es lautlos zu den betten der fremden schlich. es kauerte noch eine zeitlang vor ihnen und betrachtete ihre groben gesichter, denen nicht einmal der schlaf eine spur schönheit verlieh. dann beugte es sich über die schläfer.
mondlicht beleuchtete die blutbespritzten wände der kaverne, und mondlicht beleuchtete auch das gesicht des wesens, das wieder in gestalt des mädchens im kreis der toten leiber sass, vornübergebeugt, als würde es trauern. die langen schwarzen haare verdeckten sein gesicht, seine schultern zuckten, als würde es weinen. doch als es zum bleichen mond aufsah, wurde ersichtlich, dass ein entsetzliches lachen den schlanken körper schüttelte und im nächsten augenblick einem einem starren, maskenhaften lächeln wich, das von puppenhaftem liebreiz war.
als einmal menschen kamen, sahen sie nur die schönheit des landes. die gefahren sahen sie jedoch nicht und sie wiegten sich in sicherheit. sie betraten das fremde land vorschnell und glaubten, es in besitz nehmen zu können, und das wesen - wie seltsam das war - stand in seiner kaverne aus knochen und kaltem marmorstein und lächelte ihnen schon entgegen. das lächeln selbst war warnung genug, doch die fremden wollten nicht auf ihre herzen hören. sie sahen nur das wesen, das für sie extra die gestalt einer wunderschönen jungen frau angenommen hatte. und sie waren hingerissen von ihrer anmutigen fragilen gestalt. was dahinter lag, konnten sie nicht sehen. sie hätten schreiend das weite gesucht, hätten sie das bleckende grinsen einer kreatur der reinen schwärze gesehen, doch wie hypnotisiert sahen sie weiterhin das mädchen an, das ihnen entgegenkam und zur begrüssung, so sanft wie eine blume, ihr köpfchen neigte.
einer nach dem anderen verfiel ihrer anmutigen erscheinung. sie sollte für immer ihnen gehören. anscheinend hatte die liebliche kreatur nichts dagegen, denn ihr lächeln blieb unverändert. als der abend kam, ketteten sie sie an die wand der kaverne, damit sie nicht mehr fortlaufen konnte. seltsam nur, dass sie nicht einmal den versuch unternommen hatte, zu fliehen. im gegenteil, sie schien zufrieden mit ihrem schicksal zu sein, summte vor sich hin und redete manchmal mit ihnen, mit einer hohen, süssen stimme, die etwas künstlich klang, aber das fiel nicht weiter auf. was für eine beute, dachten die fremden und legten sich ruhig schlafen. das wesen lauschte ihren atemzügen und als es sicher war, dass alle tief und fest schliefen, schlüpfte es mühelos aus den fesseln. seine eigentliche gestalt verschmolz mit der dunkelheit der nacht, doch sein schwarzes fell sprühte funken, als es lautlos zu den betten der fremden schlich. es kauerte noch eine zeitlang vor ihnen und betrachtete ihre groben gesichter, denen nicht einmal der schlaf eine spur schönheit verlieh. dann beugte es sich über die schläfer.
mondlicht beleuchtete die blutbespritzten wände der kaverne, und mondlicht beleuchtete auch das gesicht des wesens, das wieder in gestalt des mädchens im kreis der toten leiber sass, vornübergebeugt, als würde es trauern. die langen schwarzen haare verdeckten sein gesicht, seine schultern zuckten, als würde es weinen. doch als es zum bleichen mond aufsah, wurde ersichtlich, dass ein entsetzliches lachen den schlanken körper schüttelte und im nächsten augenblick einem einem starren, maskenhaften lächeln wich, das von puppenhaftem liebreiz war.
2.10.16
daruma-san fell down ...
spielt das bitte NICHT. denn ihr könnt das spiel nicht beenden. ihr werdet sicher immer wieder das gefühl haben, dass euch ein geist folgt, aber ihr werdet ihn nie direkt sehen können. wie denn auch.
es ist das ziel des sonderbaren spiels, dass ihr es nicht beenden könnt.
das ergebnis ist dass euch das spiel psychisch auf jeden fall schadet. auch wenn ihr euch dann einredet, dass eh nichts da war, nehmt ihr etwas übles mit in eure träume. wenn ihr das spiel nicht beenden könnt. was ihr nicht könnt. das ist die absicht des spiels. keine ahnung, wer sich das ausgedacht hat, aber eins ist sicher, er/sie ist ein totales arschloch - er/sie will möglichst viele leute psychisch verletzen, ohne sie jemals getroffen zu haben. das game wirkt wie ein virus, wenn es erstmal im gehirn ist. der erfinder des spiels ist sicher nicht der typ, der den film gedreht hat. das game ist älter und schon fast ne urban legend. es ist unfassbar, wie böse die absicht dahinter ist.
please don't play this game, because you can't finish it!!! you will never see the ghost directly, so you can never release her. this game is meant to harm you. that's the only cause why this game exists.
9.10.13
warum versucht man ausgerechnet dann, wenn man todmüde ist, überhaupt nachzudenken? wenn dinge, die nie probleme waren, zu grossen problemen werden, die du eventuell nicht mehr checken kannst, kommt irgendein monster an die oberfläche und quält dich, und was das schlimmste ist, du musst dich damit abfinden, dass das monster du selbst sein sollst.
26.8.13
seelen-snuff
ich bin so froh, dass ich niemandem mehr etwas erklären muss. warum ich so fühle, warum ich so bin. ich habe damit völlig aufgehört. früher wollte ich damit erreichen, dass mich die leute akzeptieren. nicht nur das, ich wollte, dass sie ebenfalls so fühlen. weil ich mich allein gefühlt habe. man beginnt also, sein innenleben ununterbrochen zu vergewaltigen, nur damit man von leuten verstanden wird, denen man erst alles vorkauen muss. wie irre kann man noch werden??
ich weiss jedenfalls, wohin das führt. man wird zuerst ein bisschen eigenartig, später dann richtig krank. und die leute, für die man diesen abartigen seelensnuffmovie gedreht hat, wenden sich von einem ab und plappern und schwurbeln und wieseln um jemanden anderen rum, bis sie den dann so richtig zermürbt haben und so weiter und so fort... ziemlich oft kommt mir die menschheit wie ein gigantisches irrenhaus vor, ein garstiges vor sich hinplapperndes monstrum mit milliarden köpfen (die vorstellung allein ...)
alles vielleicht nur deshalb, damit der dämon einsamkeit endlich besiegt wird. aber ich weiss nicht. die menschheit besteht aus vielen dämonen, und einsamkeit ist nur ein kleiner teil davon. und das ziel von allen ist es, seelen zu vernichten. was man manchmal in den augen gewisser menschen auch gut erkennen kann.
ich muss gerade an snow crash denken. das vor-sich hinplappern, die sprache als gigantischer viruscode, aber nicht nur die sprache, mehr noch, viel mehr. leider.
ich weiss jedenfalls, wohin das führt. man wird zuerst ein bisschen eigenartig, später dann richtig krank. und die leute, für die man diesen abartigen seelensnuffmovie gedreht hat, wenden sich von einem ab und plappern und schwurbeln und wieseln um jemanden anderen rum, bis sie den dann so richtig zermürbt haben und so weiter und so fort... ziemlich oft kommt mir die menschheit wie ein gigantisches irrenhaus vor, ein garstiges vor sich hinplapperndes monstrum mit milliarden köpfen (die vorstellung allein ...)
alles vielleicht nur deshalb, damit der dämon einsamkeit endlich besiegt wird. aber ich weiss nicht. die menschheit besteht aus vielen dämonen, und einsamkeit ist nur ein kleiner teil davon. und das ziel von allen ist es, seelen zu vernichten. was man manchmal in den augen gewisser menschen auch gut erkennen kann.
ich muss gerade an snow crash denken. das vor-sich hinplappern, die sprache als gigantischer viruscode, aber nicht nur die sprache, mehr noch, viel mehr. leider.
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